Es war im Jahre 1985, als sich die Sehnsucht beherzter Musiker durchdrang, sich nicht immer mit Piano, Dur und Moll rumzuärgern, sondern einfach einmal zu spielen, was ihnen behagt. So entstanden die Gassä Tschäderer. Sie zogen durch die Schänner Fasnacht und erfreuten Leute mit ihren kakophonischen und disharmonischen Klängen. Ansprüche an das Musikalische einer Guggenmusik sind stark gestiegen, was uns 1998 dazu bewegte, mehr zu proben und nicht mehr nur an der fünften Jahreszeit aktiv zu sein. Dazu kam 1998 eine Verjüngungskur (Durchschnittsalter 19) und das selber genähte Kostüm. Durch die vermehrte Aktivität brauchten wir auch finanzielle Mittel und so führten wir im Jahr 2000 die Beizlifasnacht zusammen mit den Riettüfel durch. Der Erfolg in diesem Jahr, auch musikalisch, war gross. Wir ergatterten in Lenggenwil den 3. und in Bauma den 1. Platz an einem Guggenwettbewerb. Das bisher grösste Fest organisierten wir am 11.11.2000 “The Big Eleven” mit 10 Guggen, Rondellbar, Guggerzelt, Kellerbar und in der Halle eine Unterhaltungsband. An diesem Abend konnten wir ca. 1500 Besucher begrüssen. 15′000 Franken des Reingewinnes spendeten wir an die Paraplegiker-Stiftung. Anschliessend bekamen wir Freude am Feste organisieren und so verging keine lange Zeit, bis die nächste Party der GTS kam. Am 1. August 2001 veranstalteten wir zum ersten Mal die Bundesfeier in der Gemeinde Schänis. Das Fest war ein Erfolg und so führen wir diesen Anlass fortan jedes Jahr durch.